2. Spieltag in Aue
Das erste Auswärtsspiel stand an. Der Weg führte uns ins Weltreich Aue. Ach was hatte man sich gefreut, endlich einmal nach Aue. Spaß bei Seite, gegen 09.00 Uhr traf man sich am HBF und wartete dort auf den Reisebus, der uns in den Osten bringen sollte. Vor uns fuhren die Jungs und Mädels von UB ab. Während wir uns diesmal mit den Bus von Z.U.Z. auf den Weg machten. Was war es doch ein schöner Bus, die Sitze total versifft und zerstört, Kippen auf dem Boden, überall Dreck und das schlimmste, die Aufkleber von Ückendorf und ihrer scheiß „kleinen Gruppe“. Hier noch mal ein Gruß an das Busunternehmen. Man kann den Bus auch reinigen. Trotz des schlimmen Zustandes des Busse, die mehr als beschwerliche Fahrt nach Aue und der Tatsache, dass es die zweite Liga ist, machte man sich voller Vorfreude um kurz nach 10.00 Uhr auf den Weg nach Aue. Die Fahrt verlief ruhig, rasch wurde das ein oder andere Bier getrunken und es wurde viel gelacht. In Aue angekommen (strömender Regen) macht man sich auf den 5 Meter Fußmarsch ins Stadion, wo schon die Grünen auf den ein oder anderen warteten um deren Personalien zu überprüfen. Der Gäste Block mal wieder nicht überdacht und die krasse Soundanlage im Stadion ließ auch den ein oder anderen Verdacht aufkommen, dass man im Osten noch nicht sehr weit ist. Wenigstens das Bier hatte Umdrehungen. Im Gästeblock fanden sich knapp 250 Bochumer ein, die über 90 Minuten ihren Support durchzogen, wenn auch die Lautstärke nicht immer die beste war. Die Heimkurve dagegen konnte überhaupt nicht überzeugen. Erst als der Sieg durch den Abpfiff klar war, kam etwas wie Stimmung beim Auer Anhang auf, einfach nur schlecht. Wie schon gesagt, verlor unser VfL das erste Auswärtsspiel mit 1:0 gegen den Aufsteiger. Jungs welch eine Schande. Da hockt man Stunden über Stunden in einem ramponierten Bus um 90 Minuten lang zu sehen, wie unser Keeper die Hosen voll hat. Die ehrenrunde der Bochumer Mannschaft auch mehr nur fürs Ego. Man sah keinerlei Mitgefühl für den eigenen Anhang der sich auf die weite Reise machte um dann doch wieder enttäuscht zu werden. Doch so ist das wohl leider in der heutigen Zeit des Profifußballs. Gegen 20.15 Uhr verabschiedete man sich aus diesem kleinen Ostnest und wurde von einem unglaublichen Polizeiaufgebot bis zur Autobahn begleitet. Im Bus war es nun um einiges ruhiger. Das Beste an der Rückfahrt war wohl die Pause bei Mc Doof. Auch so verlief die Fahrt ohne weitere Probleme. Gegen 3 Uhr erreichte man wieder den Bochumer HBF, wo man dann noch gebeten wurde, den Suff-Bus auf zu räumen, dieser Bitte ist natürlich keiner nachgekommen. So verabschiedete man sich schnellst möglich Richtung Taxi, das einen ins heimische Bett brachte. Fazit der Reise, wäre das Spiel nicht gewesen, wäre es wohl eine schöne Fahrt gewesen. Na ja egal, schließlich ist nächste Woche Hallenzauber.